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Wühlmäuse vertreiben: Tierfreundlich, Biologisch, Effektiv | Mittel & Methoden

Wer Wühlmäuse vertreiben möchte, findet hier ein ganzes Arsenal an Mitteln.

Dabei liegt der Fokus auf tier- und umweltfreundlichen Methoden.

Denn der Einsatz von Gift und tödlichen Fallen ist immer mit Gefahren verbunden und führt selten dauerhaft zum Erfolg.

Wenn man die Tiere tötet und bekämpft, schadet man in der Regel zudem den natürlichen Feinden der Mäuse.

Wird im Folgenden von der Wühlmaus gesprochen, ist in der Regel die Schermaus gemeint – auch große Wühlmaus oder Wühlratte genannt.

Zwar zählen auch Feldmäuse zu den Wühlmäusen, doch als Schädling im Garten ist vor allem die Ostschermaus aktiv (Bilder bei Ecosia). Diese Art ist in ganz Mitteleuropa weit verbreitet.

Anders als Maulwürfe leben die Tiere in teils großen Familienverbänden zusammen, die sich zur Plage ausweiten können.

Hier mehr Infos zum Unterschied von Maulwurf und Wühlmaus.

Wühlmaus auf Hand

Wühlmäuse mit Schall vertreiben

Wühlmäuse sind schreckhafte Tiere. Daher kann man sie mit Schallwellen und Vibrationen vertreiben.

Dabei gilt es darauf zu achten, dass die Geräusche bzw. der Lärm, den man verwendet unregelmäßig ausgesendet wird. Sonst gewöhnen sie sich daran.

Daher bieten sich Geräuschquellen an, die mit Wind betrieben sind.

Windrad

Windkraft nutzen

Ein Mittel der Wahl sind sogenannte Wühlmausscheuchen. Dies sind Windräder oder Windspiele, die unangenehme Geräusche erzeugen und Vibrationen an den Erdboden abgeben.

Dazu kann man Windräder aus Metall benutzen, die im besten Fall etwas eingerostet sind, sodass bei Wind ein Quietschen entsteht.

Auch in die Erde eingegrabene Flaschen können wirksam sein. Doch nur wenn man wirklich auch Flaschen wählt, die bei Wind ein Heulen/Pfeifen erzeugen.

Daher gilt es, vorher mit dem Mund zu probieren, ob sich eine Flaschenform dazu eignet. Den Boden zu entfernen, ist in der Regel kontraproduktiv, da man dabei den Resonanzkörper zerstört und die Flasche still bleibt.

Mehr Infos zum Thema hier: Mit Windrädern gegen Wühlmäuse.


Mit Windkraft gegen Wühlmäuse

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Wühlmausvertreiber einsetzen

Ein wirkungsvolles Mittel ist auch der so genannte Wühlmausschreck.

Diese Geräte erzeugen in Intervallen unangenehme Geräusche und Vibrationen.

Wühlmäuse können Ultraschall bis über 60 kHz wahrnehmen, der für Menschen nicht wahrnehmbar ist.

Daher ist Ultraschall eine gute Möglichkeit, Wühlmäuse zu verschrecken, ohne dabei selbst gestört zu werden.

Viele Hersteller haben sich auf diese Geräte spezialisiert, doch es gibt große qualitative Unterschiede.

Mehr Infos hier: Wühlmausschreck richtig anwenden.


Wühlmausschreck für den Garten

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Alternativ kann man auch ein Handy/Wecker benutzen oder eine Funkklingel, die man wasserdicht einpackt und in den Wühlmausgängen verscharrt.

Auch laut spielende Kinder werden von Wühlmäuse gemieden.

Wühlmäuse mit Pflanzen vertreiben

Besonders beliebt bei Wühlmäusen sind neben Obstbäumen und Gemüsepflanzen auch Blumenzwiebeln.

Daher haben sich einige Zwiebelgewächse offenbar einen natürlichen Schutzmechanismus angeeignet.

Die Wirkungsweise ist bisher nicht eindeutig geklärt. Wahrscheinlich sondern sie einen Geruch ab, der die Mäuse vertreibt, zum Beispiel Kaiserkronen. Einige sind auch giftig, zum Beispiel Narzissen.

Daher eignen sie sich dazu, Wühlmäuse nachhaltig zu vertreiben.

Kaiserkrone gegen Maulwurf und Wühlmaus
Mit Kaiserkronen als Gruppen gepflanzt, kann man z. B. Gemüsebeete schützen.

Zudem gibt es die Möglichkeit Pflanzenteile mit Wasser anzusetzen und so eine Art Sud bzw. Jauche zu erzeugen.

Diese übel riechende Flüssigkeit schüttet man dann in die Wühlmausgänge.

Benutzen kann man zum Beispiel Minzen oder Thujazweige.

Mehr Infos zum Thema hier: Mit Pflanzen gegen Wühlmäuse.


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Wühlmäuse mit Gerüchen vertreiben

Unangenehme und beißende Gerüche lassen sich effektiv einsetzen, um Wühlmäuse loszuwerden.

Dazu eignen sich auch eine ganze Reihe natürlicher Hausmittel.

Hausmittel gegen Wühlmäuse

Alles, was stinkt oder extrem stark riecht, kann verwendet werden:

  • Exkremente: Hundekot, Katzenstreu oder auch Gülle und Urin.
  • Tierfell: Katzen- oder Hundehaare.
  • Alkohol: Schnaps, Hochprozentiges oder vergorene Fruchtsäfte.
  • Parfüm: z. B. Aftershave.
  • Ätherische Öle: z. B. Lavendelöl (Mehr Infos hier).
  • Gegorene Buttermilch oder Molke.
  • Pflanzenjauchen.

Das Problem hierbei ist, dass viele Gerüche schnell wieder verfliegen und nicht besonders weit reichen.

Lappen liegt im Garten
Alte Stoffe werden mit Gestank getränkt und in die Gänge gelegt.

Daher sollte man die Gerüche an möglichst vielen Stellen im Wühlmausbau verteilen und diese Prozedur mehrmals wiederholen.

Besonders beißenden Gestank verbreitet Buttersäure. Sie wird zunächst auf Stofffetzen geträufelt und diese großflächig in den Gängen verteilt.


Gerüche gegen Wühlmäuse einsetzen

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Mehr Infos hier: Buttersäure gegen Wühlmäuse anwenden.

Rauch und Gas einsetzen

Früher hat man manchmal Autoabgase benutzt, um Wühlmäuse und Maulwürfe zu vergrämen.

Doch dies ist nicht empfehlenswert, da die Abgase giftige Schwermetalle enthalten, die nicht in einen Obst- oder Gemüsegarten gehören. Dieses Vorgehen ist daher auch verboten.

Doch es gibt die Möglichkeit Karbid zu benutzen. Karbid ist eine Art von Gestein, das vergast, wenn es mit Wasser in Berührung kommt.

Legt man die Gesteinsbrocken in den Gängen aus, geben sie über einen längeren Zeitraum beißende Dämpfe ab.

Wühlmausgas Maulwurfgas

Doch die Anwendung von Karbid ist nicht ungefährlich, da die Gase leicht entzündlich sind und es zu Explosionen kommen kann.

Mehr zum Thema hier: Karbid richtig anwenden.

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, Schermäuse mit Räucherwerk zu vergrämen.

Der Hersteller Neudorff hat ein Produkt entwickelt, mit dem man Wühlmäuse ausräuchern kann. Mehr Infos hier: Wühlmausgas verwenden.


Vergrämung mit Rauch & Gas

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Fazit

Das Problem all dieser Mittel ist, dass sie oft nur für kurze Zeit wirken. Ist der Rauch/Gestank einmal verflogen, kommen die Tiere oft wieder zurück.

Auch an unangenehme Geräusche können sich die Tiere mit der Zeit gewöhnen. Wühlmäuse lernen schnell wirkliche Bedrohungen von falschen zu unterscheiden.

Daher muss man beharrlich sein und es gilt, nicht nur ein Mittel, sondern viele verschiedene zu benutzen.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass es eine Weile dauern kann, bis die Tiere verschwinden. Daher muss man beharrlich sein und mehrfach aktiv werden.

Zudem gibt es auch Alternativen zur Vertreibung.

Alternative Methoden und Mittel zur Schneckenabwehr

Alternativen

Alternativ zur Vertreibung/Vergrämung der Mäuse, kann man versuchen, sie mit speziellen Wühlmausfallen zu fangen.

Da Schlag- und Schussfallen immer eine Verletzungsgefahr für Haustiere und Kinder darstellen, bieten sich Lebendfallen bzw. Röhrenfallen an.

Mehr dazu hier: Wühlmausfalle richtig aufstellen.

Wirklich endgültig Frieden finden, kann man jedoch meist nur, wenn man bedrohte Pflanzen mit Wühlmauskörben und den Rasen mit Wühlmausgitter schützt.

Hier mehr zum Thema: Wühlmausgitter richtig einsetzen.


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Außerdem ist es besonders wirksam, wenn es gelingt, die natürlichen Feinde von Mäusen im Garten anzusiedeln.

Das verhindert auch, dass die Tiere zu einer Plage werden können und dauerhaft bekämpft werden, ohne dass man selbst tätig werden muss.

Die wichtigsten Feinde sind Wiesel und Greifvögel (z. B. Eulen und Kauze).

Mehr Infos, was man tun kann hier: Natürliche Feinde von Wühlmäusen ansiedeln.


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Eine interessante Alternative ist auch die Ablenkung der Tiere durch Artenvielfalt.

Diese Methode wurde bereits in Baumschulen erfolgreich umgesetzt.

Mehr dazu im folgenden Video.


Mit Artenvielfalt gegen Wühlmäuse: Ohne Gift & Ohne Fallen


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Stand: 28. April 2020


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Alexander Böckmann

Gärtnern im Einklang mit der Natur.

11 Gedanken zu „Wühlmäuse vertreiben: Tierfreundlich, Biologisch, Effektiv | Mittel & Methoden“

  1. Hallo,
    du schlägst hier einen Wühlmausschutz aus verzinktem Draht vor. Das sollte man auf gar keinen Fall machen, da der verzinkte Draht nicht rostet und verrottet und damit das Wurzelwachstum der Bäume verhindert wird.
    Sprich der teuer gekaufte, sorgfältig gepflanzte und lang gehegte und gepflegte Obstbaum geht nach 10-15 Jahren ein. Gerade dann wenn ich mit den höchsten Erträgen rechnen kann.
    Richtig ist es unverzinkten Draht zu nehmen der nach etwa 1-2 Jahren in der Erde verrostet und die Wurzeln der jungen Bäume sich weiter ausbreiten können.
    Mehr Informationen bietet die Seite des BUND-Lemgo mit dieser Pflanzanleitung für Obstbäume: http://www.bund-lemgo.de/obstbaumpflanzung.html

    1. Hallo Kasha,

      ganz großes Danke für Deinen Hinweis – auch die Bäume werden es Dir danken!
      Ich muss mich entschuldigen, da ist mir wirklich ein Fehler unterlaufen.

      Die entsprechende Passage ist nun geändert: Bäume sollten unbedingt nur mit unverzinktem Draht geschützt werden.
      Für Hoch- und Hügelbeete verwendet man jedoch normalerweise besser verzinkten Draht.

      Also nochmals vielen Dank!
      Und viel Freude im Garten wünscht,
      Alex

  2. Wie kann man Pflanzen retten, wenn sie noch einen Wurzelzweig haben und ansonsten spitz angefressen sind?
    Ich habe da einen Strauch der hat noch eine kleine Wurzelarder, aber ansonsten ist alles abgefressen. Ich habe Jahre danach gesucht und nun hat so ne dämmliche Wühlmaus sich in meinen Garten breit gemacht.
    Selbst Knoblauch, Wühlmausvertreiber ( mit Ultaschall u. Vibration ) Studentenblume haben nichts ausgerichtig.
    Was nun ?
    LG Katrin aus Dresden , heule um meinen schönen Garten.

    1. Hallo Katrin,
      vielen Dank für Deine Anfrage!

      Wühlmäuse sind wirklich schwer zu vertreiben. Da wünscht man sich dann doch oft den Maulwurf zurück, der Wühlmäuse in seinem Gebiet in der Regel nicht zulässt und ihre Jungen sogar verspeist.

      Also wenn Dein Strauch schon derart verletzt wurde, dann ist er wohl kaum noch zu retten. An deiner Stelle würde ich versuchen ihn durch Stecklinge zu vermehren. Das könnte zu dieser Jahreszeit noch gut möglich sein und dann hättest Du nächstes Jahr viele kleine Sträucher, die Du mit Wühlmausgittern geschützt einpflanzen könntest.

      Natürlich kannst Du auch versuchen den Strauch auch jetzt noch durch einen Drahtkäfig zu schützen (Angebot bei Amazon).

      Ist der Strauch einmal durch Gitterkäfig geschützt, kannst Du derweil weitere Mittel ausprobieren, um die Wühlmäuse zu vergrämen oder sie mit Wühlmausfallen fangen.

      Langfristig empfehle ich Dir, mit Stein- und Asthaufen Mauswiesel und andere Feinde der Wühlmaus anzulocken. Insbesondere ein Eulenkasten kann auf lange Sicht helfen Wühlmausplagen zu verhindern.

      Also viel Erfolg beim Retten/Vermehren des Strauchs und bei der Wühlmausabwehr wünscht,

      Alex

    1. Hallo Herr Klatt,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Bei Ihnen handelt es sich vermutlich um Hausmäuse, denn Wühlmäuse/Schermäuse leben in der Regel nicht in Häusern.

      Sie können versuchen, die Mäuse mit Ultraschall zu vergrämen.

      Hier finden sie einen Mäuseschreck fürs Haus: Angebot bei Amazon

      Viel Erfolg bei der Mäuseabwehr!

      Alex

  3. Hallo & guten Abend, auch ich hatte die Wühlmaus in meinem Rosenbeet. Etisso-Wühlmaus-Köder, trotz genauer Beachtung der Anmerkungen des Herstellers & mehrfacher Anwendungen = rausgeschmissenes Geld !!!!
    Buttersäure hat geholfen, wobei man darauf achten muss, dass beim Öffnen der Gänge, die Buttersäure-Lappen in beiden Richtungen des jeweiligen Ganges eingebracht werden muss. Da beim Schliessen der Gang-Öffnung eine Gangrichtung ja mit verschlossen wird, und man ja nicht weiss, aus welcher Richtung die W-Maus wieder kommt. Auch habe ich recht viele Gänge mit den Buttersäure-Lappen bestückt, Die Maus ist weg !!!
    Vielleicht hilft meine Erfahrung auch anderen. Gruss Peter Winkler

  4. Gerade habe ich die Dose mit den Giftködern wieder in das Regal gestellt.
    Ich wollte mich noch mal eben schnell überzeugen, ob es auch wirklich Wühlmäuse sind.
    Vielen Dank für diesen Beitrag!!!
    Als nächstes werde ich die hier genannten biologischen Maßnahmen probieren und berichte dann hier über den Erfolg.

  5. Hallo!
    Bis auf Gift haben wir Vieles versucht, um wenigstens einen Teil der Gemüseernte und der Zierpflanzen vor den Wühlmäusen zu retten. Zwischenzeitlich packen wir alle Pflanzen in Hasendraht. Es macht Arbeit, aber es ist das beste Mittel, das hilft. Und so leben wir in Co-Existenz mit den Wühlmäusen. Gelegentlich gießen wir Buttermilch in die Gänge (ob das hilft, wissen wir aber nicht – zumindest schadet es nicht).

    1. Hallo Frau Berndl,
      vielen Dank für Ihren Kommentar!

      Ich freue mich, dass Sie bisher auf Gift verzichten und hoffe, dass Sie in diesem Punkt standhaft bleiben.
      Denn Wühlmausgifte wie Zinkphospid oder Blutgerinnungshemmer (Quiritox) schaden immer auch anderen Tieren, insbesondere den natürlichen Feinden der Wühlmaus. Blutgerinnungshemmer führen nicht nur zu Sekundärvergiftungen bei Tieren, die die toten Mäuse fressen; sie reichern sich zudem in Ökosystemen an und landen dadurch schließlich auch in Nahrungsmitteln.

      Zu Wühlmausplagen kann es nur kommen, wenn die Mäuse kaum durch natürliche Feinde bedroht werden. Daher ist es so wichtig, den natürlichen Feinden (Eulen, Wiesel) nicht durch Gifteinsatz zu schaden und sie – wo es möglich ist – anzulocken. Einige Tipps dazu findet man hier: Natürliche Feinde von Wühlmäusen im Garten ansiedeln.
      Da eine Ansiedlung in der Regel Zeit braucht, sind Wühlmausgitterkörbe eine effektive erste Abwehr. Mehr Infos über die Möglichkeiten hier: Wühlmausgitter Anwendung: verzinkt vs. unverzinkt.

      Viel Erfolg und Glück bei der Wühlmausabwehr wünscht,
      Alex

  6. Hallo und guten Tag!
    Um die Wühlmäuse zu vertreiben, hatte ich schon mal Giftköder weit in die Gänge geschoben. Den Eingang hatte ich dann verschlossen. Die Mäuse haben die Eingänge wieder freigeschaufelt und die Köder dann gleich mit vor die „Tür“ gelegt. Nun habe ich an die 10 Schlagfallen ausgelegt; mit unterschiedlichen Ködern. Alle toten Tiere habe ich auf die Wiese gelegt. Am nächsten Tag waren sie verschwunden. Ich weiß, daß mein Schrebergarten auch von Käuzen besucht wird. So hoffte/hoffe ich, daß mein Garten für die nachtaktiven Jäger aus der Luft und am Boden als „Speisekammer“ angenommen wird. Zumindest hat die Anzahl der getöteten Mäuse rapide abgenommen. Die Fallen habe ich im Übrigen so aufgestellt, daß keine anderen Tiere an sie heran können.

    Peter

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